19. Januar 2011

Freude für alte Menschen

           Kolpingsfamilie Titisee-Neustadt unterstützt den Förderverein des Seniorenzentrums
St.  Raphael.
























  Mit dem Erlös aus dem Weihnachtsmarkt im Thomasheim unterstützt die   Kolpingsfamilie Titisee-Neustadt den Förderverein des Seniorenzentrums St.   Raphael. Unser Foto zeigt (von links) Thomas und Margarete Keller, Hermann Straub   sowie Karl-Heinz und Anita Siemes. Foto: Thomas Winckelmann

 TITISEE-NEUSTADT. "Es ist erfreulich, wenn sich eine Organisation in Titisee-   Neustadt für uns interessiert", sagt Karl-Heinz Siemes. Die Kolpingsfamilie unterstützt   den Förderverein des Seniorenzentrums  St. Raphael mit dem Erlös aus dem   Weihnachtsmarkt im Thomasheim.

  600 Euro helfen dem Förderverein, auch in diesem Jahr wieder Projekte für die alten Menschen umzusetzen, die sonst nicht finanzierbar wären.

Bereits seit 1998 unterstützt der Förderverein mit seinen knapp 100, überwiegend älteren Mitgliedern das Seniorenzentrum bei kleineren und größeren Vorhaben, für die es in den Pflegesätzen keine Luft gibt. Rund

50.000 Euro wurden, wie Karl-Heinz-Siemes, der Vorsitzende des Vereins nicht ohne Stolz berichtet, bisher gesammelt und investiert. Siemes: "Ohne den Förderverein wäre vieles nicht mehr möglich." Dazu kommen weitere 6.000 Euro, die im "sozialen Umfeld" bereitgestellt wurden, zum Beispiel um in der alljährlichen Ferienwoche des Seniorenzentrums alten Menschen einen Ausflug zu ermöglichen oder ihnen nur eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen zu finanzieren. "Die Freude ist riesengroß", bestätigen sowohl Siemes wie auch die Vorstandsmitglieder der Kolpingsfamilie bei der Spendenübergabe, wenn die Betagten bei einer Fahrt mit dem Zäpflebähnle die Veränderungen in der einst so vertrauten Umgebung entdecken können oder mit der Unterstützung von ehrenamtlichen Helfern, die besondere Atmosphäre des Wochenmarktes in Freiburg erleben dürfen.


Vom Raphael-Kino bis zu Mitarbeiter-Seminaren


Neben den kleinen alltäglichen Dingen tragen aber auch größere Einrichtungen und Angebote des Seniorenzentrums die Handschrift des Fördervereines, wie zum Beispiel der Teich und der Pavillon im Garten, die Ausstattung des Medienraumes, der auch als "Raphael-Kino" bezeichnet wird, oder der Friseursalon im Heim, in dem alte Einrichtungsgegenstände die so wichtigen Erinnerungen an früher wecken. Zudem wurden Seminare für Raphael-Mitarbeiter finanziert. Dabei kann der Verein kaum mehr auf größere Zuwendungen von Firmen hoffen und muss seine Kasse mit Spenden, Zuwendungen von Angehörigen der Altenheimbewohner und die Unterstützung von Vereinen und Gruppen füllen. Auf dem Plan der Projekte steht unter anderem der Umbau der Bänke im Außenbereich. Ein ganz großer Wunsch, der jedoch die Möglichkeiten des Vereins übersteigt, ist der Umbau der Toilettenanlage am Saal im Keller des Seniorenzentrums.

Die Kolpingsfamilie, die regelmäßig soziale Projekte und Einrichtungen in der Stadt unterstützt, engagiert sich seit Bestehen des Hauses immer wieder für das Seniorenzentrum. Daher wurde der Beschluss gefasst, den Ertrag aus dem Verkauf von Grillwürsten beim ersten Weihnachtsmarkt im Thomasheim dem Förderverein zur Verfügung zu stellen. Aufgestockt wurde der Betrag durch eine Spende aus der Kolpingkasse und die Einnahmen aus dem Angebot eines Einfachessens. "Die Arbeit des Fördervereines ist wichtig für die alten Menschen", bestätigen Thomas und Margarete Keller und Hermann Straub von der Kolpingsfamilie bei der Spendenübergabe.

Autor: Thomas Winckelmann


Home Wir stellen uns vor Projekte Aktivitäten Presse Links Kontakt Impressum Datenschutz